Die kritischen ersten 48 Stunden
Nicht in Panik geraten. Viele Kündigungen sind anfechtbar, und die Bank wird in den allermeisten Fällen nicht sofort ein Zwangsversteigerungsverfahren einleiten. Nutzen Sie die Zeit strategisch:
- Kündigungsschreiben vollständig lesen – Notieren Sie sich den genauen Kündigungsgrund und die Frist.
- Alle relevanten Unterlagen sammeln – Kreditvertrag, letzte Kontoauszüge, Korrespondenz mit der Bank.
- Mit der Bank in Kontakt treten – Eine Email oder ein Anruf kann Wunder wirken. Ziel: Verhandlung statt Konfrontation.
- Anwalt konsultieren – Ein Fachanwalt kann innerhalb weniger Stunden überprüfen, ob die Kündigung rechtmäßig ist.
Das Wichtigste im Überblick
- Mit der Kündigung wird die gesamte Restschuld sofort fällig, doch bis zur Zwangsvollstreckung vergehen in der Regel mehrere Monate – Zeit, die genutzt werden sollte.
- Nicht jede Kündigung ist rechtmäßig: Gründe wie Zahlungsverzug müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, z. B. mindestens zwei rückständige Raten.
- Schnelles Handeln – Zahlungsbereitschaft zeigen, mit der Bank verhandeln, anwaltlich prüfen lassen – erhöht die Chancen auf eine Einigung deutlich.
