Erbrecht

Achtung: Unverheiratete Paare haben kein gesetzliches Erbrecht !

18.09.2019 - Viele Menschen, die in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft leben, wissen nicht, dass ihrem Partner kein automatisches Erbrecht zusteht. Weder das Gesetz noch die Rechtsprechung sieht eine solche Nachlassregelung vor. Von Buttlar Rechtsanwälte erklärt, wie Betroffene dennoch ihren Partner absichern können.

Abhilfe: Testament oder Erbvertrag

Wer vermeiden will, dass der Partner im Todesfall leer ausgeht, muss aktiv werden. Dies geschieht durch eine letztwillige Verfügung, entweder in Form eines Testamentes oder eines Erbvertrages. Andernfalls tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Danach erben zunächst die leiblichen Kinder, dann die Eltern und danach die Geschwister oder gegebenenfalls deren Kinder. Ohne Testament oder Erbvertrag erbt der Partner nichts... weiter

Erbenstreit vermeiden - Testamentsvollstreckung anordnen

10.05.2017 - Wir empfehlen bei der Regelung des Nachlasses Testamentsvollstreckung anzuordnen. Die Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte informiert über die Vorteile, die Funktion und die Kosten einer Testamentsvollstreckung

Wer verteilt das Erbe?

Wer seinen Nachlass regelt, sei es durch Testament oder Erbvertrag sollte sich nicht nur Gedanken darüber machen, wer was und wieviel erhalten soll, sondern auch Regelungen darüber treffen, wie die Verteilung praktisch stattfinden soll. Wenn keine Regelung getroffen wird, müssen sich die Erben dann untereinander auseinandersetzen. Dabei ist ohne klare Festlegung völlig unklar, wer dann das Heft des Handelns in die Hand nimmt. Das Nachlassgericht hat bei der Verteilung des Erbes keinerlei Funktion und auch keine Überwachungsmöglichkeit. Die Erben müssen sich also selbst organisieren und es besteht dann die Gefahr, dass es schnell zu Meinungsverschiedenheiten bis hin zu massiven Erbstreitigkeiten kommt.

Was macht ein Testamentsvollstrecker?

Dieses Risiko kann minimiert werden, wenn der Erblasser in seiner letztwilligen Verfügung einen oder mehrere Testamentsvollstrecker bestimmt. Dieser hat – so sagt es § 2203 BGB – die letztwillige Verfügung „zur Ausführung zu bringen“... weiter