WOHNUNGSBAUGESELLSCHAFT LEIPZIG-WEST AG

Der Bundesgerichtshof entscheidet auch zur Haftung eines Wirtschaftsprüfers der Wohnungsbaugesellschaft Leipzig West AG

05.04.2013 - Am 21.02.2013 erging ein weiteres wichtiges Urteil im Zusammenhang mit Schadensersatzforderungen gegen die Verantwortlichen der Insolvenz der Wohnungsbaugesellschaft Leipzig West AG (WBG).

Das Urteil des Bundesgerichtshofs (Az.: III ZR 94/12) befasst sich mit der Haftung eines der beiden Wirtschaftsprüfer, die der WBG uneingeschränkte Prüftestate erteilt hatten, welche in den zur Anlegerwerbung verwendeten Prospekten abgedruckt waren. Die durch das Schneeballsystem der WBG geschädigten Anleger werfen dem Geschäftsführer der C-GmbH vor, trotz Erkennbarkeit der desolaten finanziellen Lage durch ihre Prüftestate den Eindruck erweckt zu haben, dass der Anlagebetrag dort gut angelegt wäre. Das Landgericht Leipzig und das Oberlandesgericht Dresden sprachen den Wirtschaftsprüfer von der Haftung frei, obwohl sie davon ausgingen, dass dieser die uneingeschränkten Bestätigungsvermerke nicht hätte erteilen dürfen und er hierbei in vorsätzlicher, sittenwidriger Weise gehandelt hat. Das Oberlandesgericht sah gleichwohl keine Haftung des Geschäftsführers, weil es der Meinung ist, dass derartige Prüftestate nur eine gewisse „Haltbarkeitsdauer“ hätten... weiter

Bundesgerichtshof entscheidet über die Haftung des „Hintermannes“ der Wohnungsbaugesellschaft Leipzig West AG

24.09.2012 - Am 18.09.2012 erging ein wichtiges Urteil des Bundesgerichtshofs zum Komplex Wohnungsbaugesellschaft Leipzig West AG.

Die Wohnungsbaugesellschaft Leipzig West AG hatte bis zum Jahr 2006 Inhaberschuldverschreibungen emittiert, die sich zu einem Schneeballsystem entwickelten. Im Jahr 2006 musste die Gesellschaft Insolvenz anmelden. Das Insolvenzverfahren dauert an.

Der Hintermann J. S... weiter

Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West AG

22.02.2012 - Die Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte vertritt zahlreiche Mandanten, die durch die Insolvenz der Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West im Jahre 2006 geschädigt wurden.
Hintergrund

Die Anleger haben bei der Gesellschaft Inhaberschuldverschreibungen gezeichnet, die nicht zurückbezahlt wurden. Der Schaden für die Anleger liegt nach Mitteilung des Insolvenz-verwalters bei ca. € 300 Mio. An diesem Insolvenzverfahren sind mehr als 38.000 Gläubiger beteiligt, die weit über 45.000 Einzelforderungen zur Insolvenztabelle angemeldet haben.
Das Insolvenzverfahren zieht sich seit Jahren hin... weiter