FRANKONIA/DELTOTON/CSA

Situation bei der CSA Beteiligungsfonds 5 GmbH & Co. KG spitzt sich zu

06.02.2013 Die aktuelle Erklärung der Fondsgesellschaft vom Januar 2013, dass die gewinnunabhängigen Entnahmen an die Anleger eingestellt werden, hat die negative Einschätzung der Kanzlei von Buttlar Rechtsanwälte leider bestätigt. Aufgrund der faktischen Stellung des Anlegers als Mitunternehmer sind atypisch stille Beteiligungen und Kommanditbeteiligungen für diese mit erheblichen Nachteilen verbunden: Besonders problematisch ist, dass der Anleger entsprechend seiner Beteiligung mögliche Verluste mitträgt. Das heißt, wenn die Investitionen der Gesellschaft nicht erfolgreich sind, haftet der Anleger für Verluste bis zur Höhe seiner Gesamteinlage.

Die Realität

Die Aussetzung der gewinnunabhängigen Ausschüttungen stellt somit für die Anleger ein Alarmsignal dar. Dies deutet darauf hin, dass die Gesellschaft nicht über genügend Liquidität verfügt, um die entsprechenden Auszahlungen leisten zu können. Wie dramatisch die Lage bei der CSA Beteiligungsfonds 5 GmbH & Co. KG inzwischen ist, lässt sich auch dem Geschäftsbericht von 2011 entnehmen.

Von den etwas mehr als 72 Mio... weiter

Anleger können Schadensersatz verlangen

08.05.2011 - Das Konzept war bereits von der Göttinger Gruppe und der Südwest Finanz-Vermittlung AG her bekannt. Ebenso wie diese bot das Würzburger Emissionshaus Deutsche Frankonia Beteiligungs AG (Frankonia) in der Vergangenheit Anlegern atypisch stille Beteiligungen an Fonds, wie dem Frankonia Direkt AG Beteiligungs Fonds I, dem Frankonia Wert AG Beteiligungs Fonds II und dem Frankonia Sachwert Beteiligungsfonds III, an. Ferner können Anleger bei der Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 5 AG & Co. KG der Frankonia sog. Kommanditbeteiligungen erwerben.

Bei der atypisch stillen Beteiligung wird der Anleger Mitgesellschafter der Anlagefirma, tritt jedoch nach außen nicht in Erscheinung. Seine Einlage leistet er entweder als Einmalanlage und/oder in monatlichen Raten. Die Anleger - häufig Kleinanleger - werden meist mit dem Versprechen gelockt, mittels Verlustzuweisungen Steuern zu sparen... weiter

Der Strom der Aussteiger reißt nicht ab

09.08.2006 - Immer mehr Gesellschafter der zu der Frankonia-Gruppe gehörenden Gesellschaften haben in den letzten Wochen und Monaten ihre Beteiligungen beendet. Hierunter waren neben vielen so genannten atypisch stillen Gesellschaftern der Frankonia Wert bzw. Frankonia Sachwert AG auch immer mehr Kommanditisten der der CSA Beteiligungsfonds KG.

Hauptgrund für den vorzeitigen Ausstieg war für viele, dass sie - aufgrund einer nur unzureichenden Beratung - erst im Nachhinein von den erheblichen (Haftungs-) Risiken erfahren haben, die mit diesen Beteiligungen verbunden sind. So besteht bei diesen Beteiligungen für den Anleger generell eine Haftung bis zur Höhe der Gesamteinlage. Da häufig die Einlagen über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren in monatlichen Raten entrichtet werden sollen, und die Verträge erst seit einigen Jahren laufen, steht bei vielen Anlegern ein Großteil ihrer Einlagen noch aus.

Viele Anleger schätzen mittlerweile ihre Chancen nur noch als gering ein, am Ende der Laufzeit tatsächlich die in Aussicht gestellten Renditen zu erhalten. Sie wollen daher nicht mehr weiter in die Gesellschaften einzahlen und ihre Beteiligungen beenden - je eher, desto lieber... weiter

Die Verunsicherung unter den Anlegern wächst

28.02.2006 - Aufgeschreckt durch immer neue Hiobsbotschaften von anderen atypisch stillen Gesellschaften, macht sich nun auch unter den Anlegern, die an den zur Würzburger Frankonia-Gruppe gehörenden Gesellschaften, wie der Frankonia Sachwert AG, der Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 4 und 5 AG & Co. KG, der Frankoniawert AG bzw. der Frankonia Wert AG beteiligt sind, mehr und mehr Verunsicherung breit. Die letzte Hiobsbotschaft kam kurz vor Weihnachten - ebenfalls aus Würzburg -, als alle zur Euro-Gruppe gehörenden Gesellschaften, allen voran, die Ibeka Immobilien Beteiligung AG, Insolvenz anmeldeten.

Viele Anleger - vor allem auch der Frankonia - haben erst im Zuge der Berichterstattung über diese Insolvenzen davon Kenntnis erlangt, dass auch sie als atypisch stille Gesellschafter bis zur Höhe ihrer Gesamteinlage haften. In der Regel haben sich die Anleger mit einer Gesamteinlage in Höhe von mehreren zehntausend Euro an einer oder mehreren Gesellschaften der Frankonia beteiligt. Diese Einlagen wollten die Anleger innerhalb der nächsten 30 Jahre in monatlichen Raten von € 100 bis € 200 aufbringen. Folglich steht bei den meisten Anlegern, die Ihre Beteiligungen erst innerhalb der letzten Jahre erworben haben, derzeit noch ein Großteil der Einlagen aus... weiter